Zinserstattung für gekündigten Prämiensparvertrag erhalten!

Seit vergangenem Jahr kündigen Banken und Sparkassen massenhaft Prämiensparverträge.

Ob das zulässig ist, erfahren Sie hier.

Kunden haben aber auch über Jahre zu wenig Zinsen erhalten und deshalb Anspruch auf Auszahlung höherer Zinsen, als die Banken und Sparkassen bei Prämiensparverträgen bezahlen.

Wir prüfen – kostenfrei – ob Ihr Prämeinsparvertrag Anspruch auf Zinserstattung begründet. Erste Anhaltspunkte gibt unsere Online-Anspruchsprüfung:

Soviel Zinserstattung steht Ihnen zu:

Beispiel: Sparkasse Prämiensparen flexibel

  • Zahlung monaltich 100 € seit 1995
  • Kündigung März 2020
Auszahlung Spk.: 40000 €
errechnete Nachzahlung: 10.00,00
Gesamtauszahlung: 50.000

Beispiel: VR-Bank

  • Zahlung monaltich 71,58 € seit 1995
  • Kündigung Januar 2019
Auszahlung VR-Bank.: 28.000 €
errechnete Nachzahlung: 4.500,00
Gesamtauszahlung: 33.000

Kündigung Prämiensparvertrag erhalten?

Banken und Sparkassen können die hohen Zinsversprechen bei vielen Prämiensparverträgen nicht länger erfüllen. Durch die Kündigung versuchen Kreditinstitute nun sich von ihren Zusagen zu lösen.

Doch nicht immer ist eine Kündigung auch zulässig. Es gilt zunächst der Grundsatz „pacta sunt servanda“ – Verträge sind einzuhalten. In vielen standartisierten Geschäftsbedingungen der Sparkassen ist zwar eine Kündigung durch den Prämiensparer geregelt, nicht aber der Fall, dass die Sparkasse den Sparvertrag kündigt.

Sparkassen dürfen Prämiensparverträge nur unter bestimmten Voraussetzungen kündigen. Einer unrechtmäßigen Kündigung des Prämiensparvertrags kann widersprochen werden.

Für Fragen zur Kündigung stehen wir Ihnen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 80 60 333 gerne zur Verfügung.

Zinserstattung prüfen lassen

Vielen Prämiensparer merken erst bei der Kündigung: Über Jahre hinweg haben Banken und Sparkassen den Prämiensparverträgen viel weniger Zinsen gutgeschrieben, als ursprünglich vereinbart war.

Die Höhe der Zinsen wurden z.T. jährlich nach unten korrigiert. Ermöglicht wurde dies durch variable Zinsänderungsklauseln. Solche Zinsanpassungsklauseln erlauben es Banken, die Zinsen einseitig zu senken. Oft wurden die Änderungen nur durch Aushang in der Filiale bekannt gegeben. Prämiensparer wurden im Unklaren gelassen.

Verschiedene Gerichte haben inzwischen bestätigt, dass solche Klauseln nicht rechtmäßig sind. Die BaFin hat Banken aufgefordert, Kunden klarer zu informieren.

Verbraucher die von fehlerhaften Zinsänderungsklauseln betroffen sind, sollten Zinsgutschriften nachfordern.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu gekündigten Sparverträgen:

Welche Sparverträge sind betroffen?

Es geht besonders um Prämiensparverträge, die von Banken und Sparkassen in den letzten Monaten gekündigt wurden. Diese Verträge wahren für viele Sparer eine tolle Anlage. Die Banken versprachen neben hohen Zinsen einen jährlich steigenden Bonus. Dieser Treuebonus konnte nach 15 Jahren 50% der jährlichen Einzahlung betragen. Die Verträge werden von verschiedenen Instituten sowohl in Form eines Sparbuchs (mit Zusatzvereinbarung zu Bonuszinsen) als auch unter folgenden Bezeichnungen geführt:

Bonusplan (Volks- und Raiffeisenbank) Prämiensparen flexibel (Sparkasse) VorsorgePlus (Sparkasse) Vorsorgesparen (Sparkasse) Vermögensplan (Sparkasse) VRZukunft (Volks- und Raiffeisenbank) Vorsorgeplan (Sparkasse) Scala (Sparkasse)

Warum werden die Prämiensparverträge gekündigt?

Banken und Sparkassen haben Probleme, die zugesagten Zinsen für Prämiensparer zu zahlen, weil sie selbst nur noch geringe Zinseinnahmen haben. Deshalb kündigen sie die Sparverträge, um die hohen Belastungen zu beseitigen.

Warum wird bei gekündigten Sparverträgen zu wenig ausbezahlt?

Viele Banken und Sparkassen berechnen die Zinsen völlig unverständlich und zum Nachteil der Kunden. Die Regeln für die Zinsberechnung wurden während der Laufzeit der Verträge mehrfach verändert. Diese Änderungen wahren rechtswidrig, haben aber dazu geführt, dass den Kunden zu wenig Zinsen ausbezahlt wurden.

Wer sagt, dass die Banken unrechtmäßig gehandelt haben und zu wenig Zinsen ausbezahen?

Bereits Seit 2004 hat der Bundesgerichtshof (BGH) mehrfach entschieden, dass die in Prämiensparverträgen verwendeten Klauseln, die den Banken ein Recht zur Veränderung der Zinsberechnung einräumen, rechtswidrig sind. Die Klauseln wurden als unverständlich und deshalb unwirksam eingestuft (Entscheidungen des BGH: Az. XI ZR 361/01Az. XI ZR 140/03Az. XI ZR 52/08Az. XI ZR 197/09, XI ZR 508/15).

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im BaFinJournal 02/2020 darauf hingewiesen, dass die Rechtsprechung des BGH zu beachten ist.

Wie viel Geld können Sparer nachfordern?

Wer einen Prämiensparvertrag hat kann teilweise mehrere tausend Euro nachfordern. Ob der Vertrag gekündigt wurde oder noch läuft ist egal. Die Zinsen können nachberechnet und ausbezahlt oder gutgeschrieben werden.

Was kann man nach einer Kündigung konkret machen?

Der Kündigung selbst können Sie widersprechen und die monatlichen Raten einfach weiter bezahlen. Sie können zusätzlich selbst versuchen ihre Ansprüche zu berechnen und die zu Unrecht einbehaltenen Zinsen zu fordern. Im Internet finden sich dazu Musterschreiben, die Sie anpassen und verwenden können. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, sollten Sie allerdings direkt einen Rechtsanwalt – z.B. uns – beauftragen. Wir übernehmen die Geltendmachung Ihrer Ansprüche und die gesamte Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung. Hier können Sie uns direkt Unterlagen zukommen lassen – dadurch entstehen noch keinerlei Kosten.

Welches Risiko gibt es?

Kurz gesagt: keines, wenn man richtig vorgeht.